Es gibt ja viele Kinder, die in schlechte Familien geboren werden und viel leiden müssen.

Und wer darf dann entscheiden, was eine schlechte Familie ist und was eine gute?
Darüber, was "gut" und was "schlecht" ist gibt es mit Sicherheit sehr unterschiedliche Meinungen...

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Also... in den wenigsten Kirchen brennen den ganzen Tag Kerzen. In unserer beispielsweise nur zu Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen.

Und dann ist mir keine einzige Kirche bekannt, die unbewacht offen steht. Die Wahrscheinlichkeit von Vandalismus, Diebstahl usw. ist viel zu groß. Es wird bei einer offenen Kirche immer jemand anwesend sein, der aufpasst. Auch wenn der sich vielleicht im Hintergrund aufhält.

Zudem sind die Plätze, an denen Menschen in Kirchen Kerzen entzünden und aufstellen können in der Regel so beschaffen, dass sie nur sehr schwer einen größeren Brand auslösen können. Es handelt sich meist um Regale und Tische aus nicht brennbarem Material wie Eisen, die auf gepflastertem Boden stehen und um die herum sich nichts brennbares befindet.

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Naja... "sehr oft" - darüber lässt sich nun streiten. Brennende Kirchen sind insgesamt doch (glücklicherweise) eher selten.

Grundsätzlich ist es aber so, dass Bauarbeiten natürlich immer ein gewisses Risiko mit sich bringen. Da sind elektrische und motorisierte Geräte und Maschinen im Einsatz, die teilweise stark beansprucht werden. Es wir mit brennbaren Materialien hantiert, mit brennbaren Flüssigkeiten usw.
Dann kommen noch defekte Geräte, beschädigte Kabel, Unachtsamkeit von Mitarbeitern (Gleichgültigkeit, Sprachbarrieren, Zeitdruck, ...) usw. dazu. Und nach Feierabend hält sich dann meist niemand mehr im Gebäude auf. Ggfs. sind auch Dinge wie Brandmeldeanlagen, Sprinkleranlagen usw. aufgrund der Bauarbeiten außer Betrieb gesetzt.

Das gilt sicherlich für alle Baustellen... bei Kirchen kommt dann noch dazu, dass diese meist sehr alt sind. Jahrhundertealtes Holz beispielsweise, verwinkelte Bauweise und ggfs. im Laufe der Jahrhunderte nachträglich erfolgte Um- und Ausbauten, welche einen Brand begünstigen und Löscharbeiten erschweren sowie häufig das gänzliche Fehlen von baulichen Brandschutzmaßnahmen (die heute bei Neubauten vorgeschrieben wären).

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Es gibt in Deutschland kein Fachabi! "Fachabi" wird nur umgangssprachlich für zwei ganz unterschiedliche Abschlüsse verwendet, nämlich

  • für die Fachhochschulreife und
  • für die fachgebundene Hochschulreife

Der Unterschied: Mit der Fachhochschulreife kannst Du alle an einer Fachhochschule angebotenen Studiengänge studieren, in der Regel aber nicht an einer Uni.
Mit der fachgebundenen Hochschulreife kannst Du Studiengänge eines bestimmten Fachbereichs an Fachhochschulen und Universitäten belegen.

Die Fachhochschulreife (schulischer Teil) erhältst Du normalerweise "automatisch", wenn Du in der gymnasialen Oberstufe die 11. Klasse (G8) bzw. 12. Klasse (G9) erfolgreich absolvierst.

Dies ist dann allerdings nur der schulische Teil. Um damit auch an einer Fachhochschule studieren zu können, benötigst Du noch den praktischen Teil der Fachhochschulreife. Diesen erhältst Du beispielsweise durch eine abgeschlossene Berufsausbildung, durch die Ableistung eines FSJ/FÖJ/Bufdi/FWD oder durch ein (je nach Bundesland) einhalb- oder einjähriges gelenktes Praktikum.

Beim Praktikum reicht kein normales Schulpraktikum, sondern das gelenkte Praktikum stellt besondere Anforderungen an den Praktikumsbetrieb und das Praktikum selbst, um als praktischer Teil angerechnet zu werden. Für Nordrhein-Westfalen beispielsweise findest Du Infos zum Praktikum hier (für die anderen Bundesländer müsstest Du entsprechend googeln oder in der Schule nachfragen):

https://www.bra.nrw.de/bildung-schule/schulformen-abschluesse/und-zuerkennung-der-fachhochschulreife/praktischer-teil-der-fachhochschulreife/praktikum-zum-erwerb-der-vollen-fachhochschulreife

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Genau aus diesem Grunde sind jegliche Apps auch nicht als primäres Alarmierungsmittel zugelassen. Sie können die regulären Alarmierungsmittel wie FME/DME und/oder Sirene nur ergänzen, nicht ersetzen.

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Natürlich.

Ein bei der Feuerwehr sehr bekanntes Zitat lautet "Jedes Großfeuer hätte mit einem kleinen Glas Wasser gelöscht werden können, wenn es denn früh genug entdeckt worden wäre..."

Sprich: Auch ein Großfeuer beginnt ja nicht als Großfeuer, sondern als kleiner Funke. Ein Kurzschluss in der Elektrik, eine weggeworfene Zigarette oder vergessene Kerze, auf dem eingeschalteten Herd vergessenes Essen oder ein durch Flexarbeiten in Brand gesetzter Benzintank... Oder schau Dir die großen Waldbrände der letzten Jahre in aller Welt an: entweder mutwillig mit einem Feuerzeug in Brand gesetzt (Brandrodung) oder aber versehentlich z.B. durch eine Zigarette oder ein nicht abgelöschtes Lagerfeuer - oder eben durch einen Blitzschlag.

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Das kann man sich normalerweise nicht aussuchen...

Früher bis hat man am Ende des 13. Jahrgangs seine Abiturprüfung abgelegt. Das ist das sogenannte G9 (9 Jahre Gymnasium).

In einigen neuen Bundesländern wurde nach der Wende das Abi nach 12 Jahren gemacht, die anderen Bundesländer sind vor 2010 auf eine Verkürzung der Schulzeit auf G8 - 8 Jahre Gymnasium umgestiegen, was hauptsächlich finanzielle Gründe hatte.

Mittlerweile hat man gemerkt, dass die Schüler vielfach damit überfordert sind, den Stoff von ehemals 9 Jahren nun in 8 Jahren zu verinnerlichen und die Qualität der Abiturienten abnimmt. Deshalb rudern nun mehrere Bundesländer zurück und steigen nach und nach wieder auf G9 um.

Näheres findest Du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Dauer_der_Schulzeit#Allgemeine_Hochschulreife_(Abitur)

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Offensichtlich handelt es sich um einen Messinghelm. Helme aus Messing sind etwa in der Zeit von ca. 1850 bis ca. 1910 hergestellt worden, nach dem 1. Weltkrieg hat man dann eher mit Stahlblech, Vulkanfieber, Bakelit usw. experimentiert, wobei auch immer noch Leder zum Einsatz kam. Messing wurde da dann aber nur noch für "Anbauteile" am Helm verwendet.

Die Helmform entspricht der Form, die im Deutschen Reich zu der Zeit getragen wurde, aber sicherlich vereinzelt auch im benachbarten Ausland.

Auffällig sind die Löwenköpfe. Löwenköpfe findet man zwar quer durchs Land häufiger mal als seitliche Kokarden zur Befestigung des Kinnriemens - meist aber deutlich kleiner und "platter". Ein ähnliches Beispiel kenne ich persönlich nur von Lederhelmen aus Bayern und Österreich.

Der Kamm ist hier auch ungewöhnlich hoch. Aber da gab es nahezu unzählige Varianten... und gerade bei den Feuerwehren war man auch immer experimentierfreudig, was die Ausrüstung angeht.

Kurz gesagt - ich würde den Helm wie folgt verorten:

  • 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts
  • Süddeutschland (Bayern) oder benachbartes Ausland
  • Preis irgendwo zwischen 75 EUR und 125 EUR
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Wie gesagt: Rechtlich ist die Sache ja eigentlich klar: Du bist Deutscher.

Ob Du Dich nun als Deutscher fühlst oder nicht... das ist natürlich Deine Sache.

Ehrlich gesagt kann ich Dein "Gefühlschaos" aber nicht so ganz nachvollziehen (stecke aber ja auch nicht in Deiner Haut)... Deine Vorfahren sind Deutsche, Du bis in Deutschland geboren, hast Dein ganzes bisheriges Leben in Deutschland verbracht (auch wenn Du auf einem Stützpunkt der US-Armee gelebt hast, wirst Du ja wohl auch mal den Stützpunkt verlassen haben - andere lernen ja auch die Welt außerhalb ihres Dorfes oder ihrer Stadt kennen), deutsch ist Deine Muttersprache und zudem die einzige, die Du fließend sprichst... deutscher geht es eigentlich kaum.

Natürlich kann es immer sein, dass man mit der Situation in seinem Land nicht zufrieden ist oder es woanders schöner findet, dass man das zu seiner Wahlheimat erklärt und dort sesshaft wird.

Vor 10 Jahren wollte ich zur Bundeswehr um Pilot zu werden, tat es dann aber nicht, auch weil ich mir wie ein Landesverräter vorgekommen wäre, wenn ich militärischer Angehöriger der deutschen Streitkräfte geworden wäre.

Würdest Du das denn genauso sehen wenn es darum geht, beispielsweise Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe oder irgendwelche staatlichen Zuschüsse zu kassieren? Müsstest Du dann ja auch alles ablehnen...

wie soll ich  mein Landfinden???

Das ist schwierig, wenn Du noch nie aus Deutschland herausgekommen bist. Aktuell lebst Du glaube ich eher in einer "Traumwelt". Du fühlst Dich mit Ländern verbunden, in denen Du noch nie gewesen bist, deren Kultur Du nicht kennst und deren Sprache Du nicht beherrscht. Du kennst das Alles nur vom Hörensagen und durch Dritte. Das ist so ein bisschen, als wenn man ein Buch liest und sich dann in die Rolle des Protagonisten hinein versetzt fühlt... es ist irreal.

Vielleicht solltest Du einfach mal in die entsprechenden Länder reisen, dort jeweils einige Zeit leben, Land und Leute kennenlernen. Vielleicht findest Du ja so "Dein Land". Das wäre dann die Basis, um Dir dort ein neues Leben aufzubauen und irgendwann die jeweilige Staatsbürgerschaft anzunehmen.

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Dein "Fachabi" kannst Du nicht machen... denn das gibt es in Deutschland nicht.

In Deutschland gibt es neben dem Abitur (Allgemeine Hochschulreife)

  • die fachgebundene Hochschulreife und die
  • Fachhochschulreife

Der Unterschied (sehr vereinfacht ausgedrückt):
Mit der fachgebundenen Hochschulreife kannst Du Studiengänge eines bestimmten Fachbereichs (fachgebunden) an allen Hochschulen (also Universitäten und Fachhochschulen) belegen.
Mit der Fachhochschulreife kannst Du alle angebotenen Studiengänge an allen Fachhochschulen, in der Regel aber nicht an Universitäten belegen.

Die Fachhochschulreife (schulischer Teil) hast Du meist automatisch in der Tasche, wenn Du auf dem Gymnasium die 12. (G9) oder 11. (G8) Klasse erfolgreich absolviert hast. Gemeinsam mit der praktischen Fachhochschulreife (die Du beispielsweise durch eine abgeschlossene Berufsausbildung, ein gelenktes Praktikum, ein absolviertes FSJ/FÖJ/FWDL oder Bufdi-Jahr erhältst), kannst Du dann an Fachhochschulen studieren.

aber auch, dass ich nicht die Ausbildungsplätze/studiumsplätze mit dem fachabi kriegen werde die ich möchte.

Das kommt natürlich ganz darauf an, was Du dann studieren möchtest. Wie gesagt bist Du mit der fachgebundenen Hochschulreife auf einen bestimmten Fachbereich beschränkt (mit einem Abschluss in Wirtschaft kannst Du also kein naturwissenschaftliches Studium absolvieren), mit der Fachhochschulreife auf das Angebot der Fachhochschulen (z.B. Jura, Medizin, Lehramt und einige andere Dinge werden nur an Universitäten angeboten).

Wenn Du langfristig in die Forschung und Entwicklung gehen möchtest, dann wäre ein Uni-Studium auch besser als ein FH-Studium. Bei einer angepeilten Tätigkeit in der freien Wirtschaft hat die FH hingegen manchmal (aufgrund des höheren Praxisanteils und guter Kontakte in die Wirtschaft) sogar Vorteile vor der Uni.

Mit der Allgemeinen Hochschulreife (Abi) stehen Dir insofern natürlich mehr Möglichkeiten offen. Andererseits wirst Du dann, so entnehme ich es Deiner Frage bzw. Deinen geschilderten Sorgen, in bestimmten Studiengängen am Numerus clausus scheitern.

Insofern musst Du das alles sehr gut abwägen und dann für Dich persönlich eine Entscheidung treffen.

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1. Wie entscheidet man, ob man nur mit dem Blaulicht fährt oder zusätzlich mit der Sirene?

Die Entscheidung, ob eine Fahrt mit oder ohne Sondersignal erfolgt, wird bei der Feuerwehr durch den örtlichen Einsatzleiter bzw. Fahrzeugführer (nicht Fahrer) getroffen.

Bei der Polizei erfolgt, wenn ich richtig informiert bin, die Freigabe durch die Leitstelle.

Der Unterschied dabei ist, dass die Leitstelle die Einsätze der Polizei nicht nur koordiniert, sondern auch führt. Bei der Feuerwehr koordiniert und unterstützt die Leitstelle, führt die Einsätze aber nicht.

Ob bei einer Einsatzfahrt ggfs. nur mit Blaulicht und ohne Folgetonhorn (eine Sirene alarmiert Feuerwehrleute zum Einsatz oder warnt die Bevölkerung) fährt, ds entscheidet dann der Maschinist - der muss sich aber auch persönlich verantworten, wenn es zu einem Unfall kommt. Erlaubt ist es streng genommen nicht (zumindest nimmt man dann keine Wegerechte wahr), aber das nehmen die Maschinisten gerade nachts häufig in Kauf, um bei übersichtlichem Straßenverkehr niemanden unnötig zu wecken.

2. Gilt das Wegerecht, wenn man ohne Sirene fährt, also nur mit Blaulicht?

Nein. Nach StVO erfordert die Inanspruchnahme von Wegerechten grundsätzlich Blaulicht und Folgetonhorn.

Blaulicht allein warnt lediglich vor Gefahren bzw. dient zur Absicherung von Einsatzstellen.

3. Warum gibt es im Ausland Einsatzfahrzeuge, wo das Blaulicht blau-rot ist und eine andere Sirene verwendet wird als bei uns? (Wail-Sirene oder Rumbler)

Weil sich das in den verschiedenen Ländern in den letzten 100 Jahren unterschiedlich entwickelt hat. Also aus demselben Grund, warum man in Großbritannien und einigen anderen Ländern links fährt und bei uns rechts oder warum die Feuerwehr in einigen Ländern rote Fahrzeuge fährt, in anderen aber gelbe, grüne, weiße, blaue, ...

In Deutschland hat man sich in den 1930er Jahren für das Blaulicht entschieden, weil dieses a) noch nicht im Straßenverkehr vorkam (andere Farben hingegen schon wie z.B. Rot und Grün bei Ampeln bzw. den frühen Lichtzeichenanlagen) und weil blaues Licht physikalisch aus großer Höhe weniger gut zu erkennen ist als beispielsweidse rotes oder oranges Licht - und das war in Zeiten der Kriegsvorbereitungen natürlich nicht ganz unwichtig. Später ist man dabei geblieben, weil wie gesagt Rot und Grün schon in Ampeln vorkamen, Orange für Absicherungen von Baustellen vorkam usw.

Deshalb sehen die amerikanischen Einsatzfahrzeuge ja auch wie fahrende Zirkusbuden... da blinkt und blitzt alles. Denn die Fahrzeuge haben es schwer, im normalen Straßenverkehr (gerade im städtischen Verkehr) aufzufallen.

In Deutschland hingegen ist es recht einfach: Blau ist Einsatzfahrzeugen vorbehalten und wenn man irgendwo blau blinkendes/blitzendes Licht sieht dann kann man fast sicher sein, dass es sich um ein Einsatzfahrzeug handelt.

4. Wie entscheidet die Polizei, ob sie mit einem normalen Polizeiwagen fährt oder mit einem Zivilwagen?

Das entscheidet letztendlich der Dienststellenleiter bzw. die Funktion/Aufgabe, die der Beamte zugeteilt bekommt. Kriminalpolizisten fahren beispielsweise grundsätzlich mit zivilen Fahrzeugen, Beamte der Verkehrsüberwachung meist auch. Normale Streifenfahrten werden in Streifenwagen durchgeführt.

5. Wozu sind die Buchstaben und Nummern auf dem Dach von Polizeiwägen?

Damit beispielsweise Hubschrauber (Rettungshubschrauber, Polizeihubschrauber, ...) aus der Luft erkennen können, welches Fahrzeug da vor Ort ist und somit dann das richtige Fahrzeug über Funk ansprechen können.

Deshalb wird auf einigen Fahrzeugen auf dem Dach entweder das Kfz-Kennzeichen oder der Funkrufname angegeben.

6. Warum kürzen Einsatzkräfte vieles ab? Egal was?

Weil es im Funk auf kurze, prägnante Sätze ankommt und damit unbeteiligte/umstehende Menschen nicht alles verstehen.

7. Was ist denn der Unterschied zwischen der Landespolizei und Bundespolizei?

Das sind unterschiedliche Polizeibehörden. Die Bundespolizei ist aus dem ehemaligen Bundesgrenzschutz hervorgegangen. Sie ist dem Bundesinnenministerium unterstellt. Sie ist vor allem für den Schutz von Bundeseigentum und für die Grenzsicherheit zuständig und entsprechend z.B. auf Bahnhöfen und Gleisanlagen, Flughäfen und dem Gelände von Bundesbehörden tätig. Zusätzlich gibt es in jedem Bundesland eine Polizeibehörde (Landespolizeien, unterstehen dem Landesinnenministerium), die halt für die übrige Polizeiarbeit in ihrem Bundesland zuständig ist.

Ausführlich findest Du das hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Polizei_(Deutschland)

8. Wie befreit die Feuerwehr Menschen aus Aufzügen? Welches Werkzeug wird benutzt? Wie gelangen die Feuerwehrleute dorthin, wenn der Aufzug im Schacht steckt?

Jeder Fahrstuhl hat die Möglichkeit, vom Maschinenraum aus manuell bewegt zu werden. Sofern kein Techniker oder Gebäudeverantwortlicher greifbar ist, tut die Feuerwehr genau dieses: Sie bringt den Fahrstuhl in eine Position, die den Ausstieg erlaubt und öffnet die Tür des Fahrstuhls. Hierfür gibt es entsprechende Schlüssel... bzw. wenn es keine andere Möglichkeit gibt, dann wird die Tür aufgebrochen.

9. Wie sieht man als Außenstehender, ob die Einsätze echt sind oder nur Übungen sind?

Idealerweise: Gar nicht. Muss man ja auch nicht.

10. Kann man im Ausland die 112 rufen? Geht es? Werde ich mit den Einsatzkräften vor Ort verbunden?

In Europa und in vielen anderen Ländern der Welt erreicht man mit der 112 eine Leitstelle. D.h., man wird nach dem Wählen der 112 ggfs. auf die in dem Land geltende Notrufnummer umgeleitet. Deshalb gilt die 112 ja auch als "Euro-Notruf".

Siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Euronotruf

11. Gibt es elektrische Einsatzfahrzeuge?

Ja. Bisher waren das eher Exoten, die beispielsweise in Naturschutzgebieten oder auf autofreien Inseln wie Helgoland eingesetzt worden sind.
Mittlerweile gibt es aber auch schon die ersten elektrischen Löschfahrzeuge, z.B. bei der Berufsfeuerwehr in Berlin.

12. Wo betankt man die Einsatzfahrzeuge?

Normalerweise an einer ganz normalen Tankstelle. Nur größere Städte bzw. Wachen haben ggfs. eine eigene Tankstelle...

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Das sehe ich anders.
Unser deutsches "Martinhorn", vor allem natürlich das originale Martin-Presslufthorn, ist nicht nur deutlich lauter als jedes elektronisch erzeugte Signal, sondern es geht auch mehr "durch Mark und Bein".

Bei dem Wail-Gejaule denke ich eher an einen Einbruchalarm oder sowas...

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Naja... ich spreche einen Kameraden im persönlichen Gespräch nicht mit "Kamerad Mustermann" an, sondern mit seinem Vornamen.

Aber wenn ich beispielsweise bei einer Ausbildung zu einer Gruppe von Feuerwehrleuten spreche, dann spreche ich diese schon mit "Liebe Kameradinnen und Kameraden..." an. Oder bei einer Hauptversammlung: "Ich bitte einmal die Kameraden Max Mustermann und Martina Musterfrau nach vorne...". Genauso, wenn man über seine Kameraden spricht... entweder "Lisa und Markus besuchen den Lehrgang XY" oder "Zwei Kameraden/innen besuchen den Lehrgang XY".

Das ist in der Tat noch völlig normaler Sprachgebrauch...

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Natürlich ist das zumutbar.
Es ist ja ein zeitlich sehr überschaubares Ehrenamt. In der Regel ein Tag oder Abend Schulung sowie dann der Wahltag selbst. Das lässt sich einplanen.

Wenn Du aber noch nie bei einer Wahl geholfen hast, dann würde ich Dir raten, zunächst als Beisitzer anzufangen. Der Wahlvorsteher hat schon eine recht große Verantwortung und sollte wissen, wie so eine Wahl abläuft und was zu tun ist, wenn es z.B. bei der Auszählung mal nicht so läuft wie geplant.

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Schlingmann

Mein persönlicher Favorit ist die Fa. Schlingmann.

Das ist nämlich noch robuste Technik ohne viel technischen Schnickschnack (der dann halt auch leicht mal kaputtgehen kann) und ohne viele Plastik-Designformteile. Die hält ewig und ist, falls doch mal etwas kaputt geht, schnell und relativ günstig zu reparieren. Da wird eher noch zum Riffelblech gegriffen anstatt irgendwelch Kunststoffblenden zu verbauen.

Vor allem aber ist die Fa. Schlingmann eine der ganz wenigen, die noch die originale Fahrerkabine verlängern und den Mannschaftsraum nicht mit in den Aufbau verlagern. Meiner Meinung nach ist das nicht nur sicherer, sondern es ermöglicht durch die größere Öffnung zwischen Fahrerhaus und Mannschaftskabine auch eine bessere Kommunikation zwischen Gruppenführer/Maschinist vorne und Mannschaft hinten.

Übrigens: Die Fa. Metz gibt es schon eine ganze Weile nicht mehr...

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Ja.

  • Seit 25 Jahren aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr
  • Seit 20+ Jahren in verschiedener Funktion in der Kommunalpolitik tätig... als stellvertretendes Mitglied und Mitglied in kommunalen Ausschüssen und seit 2 Jahren als Gemeinderatsmitglied
  • hin und wieder für die Kirchengemeinde und andere Organisationen
  • früher in verschiedener Funktion für den örtlichen Sportverein (Betreuer, Pressesprecher, Jugendsprecher, ...)
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Da gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten.

zunächst einmal handelt es sich ja "nur" um einen Rauchmelder. Da gibt es einfachere und bessere Modelle. Einige lassen sich beispielsweise untereinander verbinden (per Funk oder Kabel), so dass beim Auslösen eines Melders dann alle verbundenen Melder in der Wohnung oder dem Gebäude auslösen.

Theoretisch können solche Melder auch in einer Brandmeldeanlage aufgeschaltet sein. Diese wiederum kann dann direkt die Feuerwehr alarmieren - oder andere Aufgaben erledigen. Beispielsweise einen Hausalarm auslösen, Rauchabzüge öffnen, einen Hausmeister oder Gebäudeverantwortlichen telefonisch informieren oder, oder, oder...

In diesem Fall scheint es ber nicht so zu sein, dass der Melder Teil einer Brandmeldeanlage ist. Denn diese werden normalerweise mit einer Plakette gekennzeichnet, welche Melderlinie und Meldernummer zeigt.

Zudem: Offensichtlich hat bei Dir ja schon öfters der Rauchmelder ausgelöst... wäre der also in irgendeiner Form aufgeschaltet, dann hätte ja bereits öfters entweder die Feuerwehr oder ein Gebäudeverantwortlicher vor der Tür und den angeblichen Brand überprüfen müssen.

Wenn dann heute mehrere Melder ausgelöst haben, dann hast Du es mit der Shisha wohl etwas übertrieben und der Rauch ist auch in die Nebenräume gelangt und hat dort einzeln die Melder ausgelöst.

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Gepflegt und günstig... das wird wohl nichts. Dafür gibt es zu wenige solcher Fahrzeuge in Europa - und diejenigen, die es gibt, die haben dann ihren Preis.

Tatsächlich muss Du da etwas Glück haben.

Unter http://feuerwehr.de/fahrzeuge stehen viele Einsatzfahrzeuge drin. Und mit etwas Glück hin und wieder auch mal ein amerikanisches. Da muss man aber ein wenig Geduld aufbringen.

Auch die Fa. Morlock Motors (die man von DMAX kennt), hat mitunter ausgemusterte Löschfahrzeuge der US-Armee auf Lager: https://shop.morlock-motors.de

Ansonsten müsstest Du etl. mal die Auktionen in den USA im Internet verfolgen, da kommt dann aber natürlich zum Kaufpreis selbst noch einiges an Transport, Zoll usw. hinzu.

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Was können die Personen in der Leitstelle alles sehen, wenn man nicht reden kann und sie nur die Telefonnummer haben?

Im Normalfall kann der Leitstellendisponent erst einmal nur die Telefonnummer des Anrufers sehen - auch dann, wenn diese unterdrückt ist. Bei Anrufen aus dem Festnetz wird in der Regel auch gleich der Standort des Anschlusses auf einer Karte des Leitstellenrechners angezeigt. Bei Anrufen aus dem Mobilfunknetz ist das leider (noch) nicht ganz so einfach: Hier kann die Leitstelle bei Bedarf zumindest den Funkmasten feststellen lassen, an dem sich das Mobiltelefon zuletzt eingewählt hat. Zudem gibt es aktuell gerade verschiedene Versuche, die GPS-Daten des Mobiltelefons mit übertragen zu lassen.

Was für Seiten oder Programme gibt es auf ihren Bildschirmen?

Die Leitstellen sind alle unterschiedlich ausgestattet und verwenden verschiedene Sofware. Herzstück ist das Leitstellensystem mit einer standrisierten Notrufabfrage. Hier sind dann auch die Alarm- und Ausrückeordnungen (AAO) der Einheiten hinterlegt. Wenn der Disponent nun die Daten wie Adresse und Alarmstichwort in den Rechner eingibt, dann schlägt ihm der Rechner auf Basis der hinterlegten AAO die zu alarmierenden Kräfte und Mittel vor. Dem kann er dann entsprechen - oder aber den Vorschlag manuell verändern.
Außerdem hat er natürlich seine Telefonsoftware sowie Zugriff auf verschiedene Datenbanken (Gefahrgut, Rettungskarten, Wetter, ...) und er sieht natürlich den Status der verschiedenen Einheiten und Fahrzeuge.

Wie werden die Fahrer vom Kranken-/Streifenwagen informiert was passiert ist und wo sie hin müssen?

Wie dann die Alarmierung der Kräfte aussieht, ist auch unterschiedlich. Bei den Freiwilligen Feuerwehren (die 95% aller Feuerwehren in Deutschland ausmachen), beim THW und den Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz sieht es beispielsweise so aus, dass diese entweder per Sirene alarmiert werden oder aber per Meldeempfänger ("Pieper"). Auf den modernen Meldeempfängern wird dann das Alarmstichwort und die Adresse angezeigt. Parallel dazu können auch verschiedene Handy-Apps genutzt werden, die aber nur eine Ergänzung, aber kein primäres Alarmierungsmittel darstellen. Außerdem gibt es eine Info in Form einer Alarmdepesche mit weiteren Infos ans Feuerwehrhaus... entweder noch per Fax oder aber per E-Mail, als Direktausdruck oder Monitoranzeige.

Beim hauptamtlichen Rettungsdienst läuft das relativ ähnlich... auch dort erhalten die Kräfte meist eine Alarmierung per Melder und ggfs. ein Fax oder eine Anzeige auf die Wache.

Streifenwagen der Polizei sind meist eh unterwegs und erhalten den Einsatzbefehl dann per Funk.

Gibt es einen Ausbildungsberuf für das Annehmen von Notrufen?

Unterscheiden muss man hier die 110er Leitstelle der Polizei und die 112er Leitstelle der nicht-polizeilichen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, KatS, HiOrgs usw.).

Die Disponenten der 110er Leitstelle sind allesamt Polizeibeamte mit entsprechender Diensterfahrung und Weiterbildung zum Leitstellendisponenten.

Bei der 112er Leitstelle arbeiten Disponenten, die in der Regel eine abgeschlossene 3-jährige Berufsausbildung zum Notfallsanitäter sowie eine Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehr inkl. Führungsausbildung sowie Berufserfahrung haben oder aber eine 2-jährige Ausbildung der Berufsfeuerwehr plus eine rettungsdienstliche Qualifikation (Rettungsassistent, Notfallsanitäter) plus Berufserfahrung und Disponenten-Fortbildung.

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