Wundert mich sehr, dass man das nicht eher als erstes lernt, dass es immer noch Menschen gibt, die sowas machen.

Ja, nach FN wird es sogar gelehrt. Ich bekomme Zuckungen bei jeder Art von Longe im Gebissring. Komme ich doch mal in die Verzweiflung, dann nur mit Halfter drüber und dort mit eingehakt oder ins evt vorhandene hannoversche Reithalfter.

Longe im Gebiss verursacht immer Schmerzen und lässt keine differenzierte Hilfengebung zu. Allein schon durch die eigen Bewegungen des Pferdes ruckt es ständig im Maul. Das macht auch eine Longierbrille nicht wett, eher im Gegenteil.

Also nein, ein Gebiss ist nicht zum longieren geeignet, wenn man ein Pferd fein im Maul haben möchte.

Ansonsten wird am Kappzaum longiert. Halfter oder Knotenhalfter mal zum joggen lassen.

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Kühlen bringt nur in den erst 48-72 Stunden etwas. Dann auch mit crushed ice oder ähnlichem arbeiten.

Tierarzt ran, Rehe ist immer ein Notfall. War ja schon da, sollte auch entsprechend behandelt haben, z. B. Entzündungshemmer, Schmerzmittel, und auch Verbände angelegt haben zum Polstern.

Unbedingt den Hufbearbeiter kontaktieren.

Polster Verbände und je nach Ursache diese abstellen sind das A und O.

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Ich werde nie verstehen, wieso man ein Turnier nennt, wenn man nicht anständig zum Sitzen kommt. Das ist doch zum scheitern verurteilt und sorgt für Frust durch schlechte Wertnoten.

Je losgelassener das Pferd und und je ehrlicher es über den Rücken läuft, desto besser lässt es sich sitzen. Für mich klingt deine Beschreibung so, dass dein Pony nicht ehrlich über den Rücken läuft UND dass du deine Mitte noch nicht gefunden hast. Heißt, für dich Sitzlonge, Sitzlonge, Sitzlonge. Kein schieben mit der Hüfte. Sich bewusst werden, wie sich der Rücken wirklich bewegt im Schritt, Trab und Galopp. Das geht aber nicht von heute auf morgen.

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Das Bild ist mehr schlecht als recht, sowohl vom Winkel als auch von der Sauberkeit fürs Foto.

Vermutlich ein sehr flacher Huf mit starken Hebeln.

Was du aktiv tun kannst? Nix, wenn du nicht einen fähigen Bearbeiter zeitnah bestellen kannst. Und dann kurze Intervalle von 2-4 Wochen.

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Langfristig hilft Barhuf. Ist immer eine Option. Ein Beschlag schadet deutlich als das er nützt. Der Rest ist Ursachenforschung.

Wenn die Eisen regelmäßig ab fliegen, dann ist zusätzlich auch noch die Bearbeitung schlecht, sodass der Beschlag nicht richtig passt.

Ein weiterer Grund ist oft die vorhandlastigkeit. Ein Pferd, was nicht in einer Trageerschöpfung hängt, tritt sich nicht einfach so selbst. Die, die auf die Vorhand kommen und entsprechend nicht nachhaltig gearbeitet werden, treten sich viel schneller rein, weil die Vorderbeine gar nicht so schnell weg kommen und viel mehr am Boden kleben.

Kurzfristig hilft Eisen abnehmen lassen. Manche machen auch ein zweites Paar Glocken drauf oder ähnliches. Man kann es aber auch arg übertreiben.

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Kommt drauf an, wie gut das Pferd das verträgt und ob es wirklich den ganzen Winter gar nicht auf Gras war.

Die einen können es gut ab, andere weniger. Ich würde in den nächsten Tagen das Pferd gut bewegen um den Stoffwechsel anzukurbeln und kein unnötiges Futter rein schieben.

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Ich würde das ein paar Tage beobachten. Ausfluss ist ok, solange es raus kommt. Wenn das über mehrere Tage anhält, dann TA bestellen.

Es ist völlig normal, dass auch eine gesunde Lunge mal schleim raus transportiert. Solange das weiß oder durchsichtig ist, ist alles im Lot.

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Die Bilder sind ungeeignet, weil nicht von direkt vorne oder gerade von der Seite fotografiert. Das verzerrt die Ansicht.

Man erkennt eine deutliche Zehen Richtung, die bearbeitet gehört.

Pflege, Bearbeitung, Verbesserung? Ja, immer. Kein Fett oder sonstiges dran. Vernünftige Hufbearbeitung (ich empfehle da natürlich gerne "meine" Schule www.difho.de ) in 4-6 Wochen Intervallen, dann hat man meistens keine Probleme damit.

Zumindest Hebel hier nichts auffällig gruselig zur Seite oder ähnliches.

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Schon ein paar Tage vorher einige Äppel Haufen im neuen Stall verteilen in Box oder Paddock.

Ansonsten so normal mit dem Pferd umgehen, wie möglich, Routine schaffen und Ruhe mitbringen.

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In dem du beginnst, an dir zu arbeiten und ihr nicht "zeigen willst, wo es lang geht", sondern dich damit beschäftigt, was dabei eigentlich im Pferdekörper passiert.

Es gibt dazu 2 wirklich sehr gute Onlinekurse sogar:

Der Longenkurs von Babette Teschen

Longieren als Dialog von OsteoDressage

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Kommt völlig auf die Situation an.

Bin ich gebisslos am Sidepull unterwegs, habe ich geflochtene Zügel mit Snaps, ich ich zum führen einfach wie einen strick an einem Ring am Kinn einschnalle. Habe ich ein Gebiss drin, mache ich das manchmal auch so mit den Lederzügeln.

Ansonsten am Strick bzw am Bodenarbeitsseil.

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Zwischen überfordern und langsam an die Grenzen gehen bestehen deutliche Unterschiede.

An die Grenzen - ja, aber mit Sinn und Verstand. Ebenso mit Ruhe Pausen und Reizen und Intervallen.

Überfordern - Nein. Hat eher einen negativen Effekt.

Wenn du so gar keinen Plan hast, wie du ein Pferd sinnvoll aufbaust, schau dir den Trainingsplan Antrainieren von Osteo Dressage an, den kann man natürlich noch individuell anpassen.

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Das ist doch nicht vom Futterzustand des Pferdes abhängig, sondern einzig davon, ob du ernsthaft damit umgehen kannst oder nicht. Die Kunst ist ja, damit eben nicht ständig im Pferd zu hängen - geht auch bei langen Sporen wunderbar.

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