Walt disney Referat/Vorbild weil?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Für mich ist Walt Disney deswegen ein Vorbild, weil er positiv dachte und sich durch Niederlagen nicht unterkriegen ließ. Er hat einige Male alles verloren und musste immer wieder neu anfangen, aber er hat trotzdem weiter gemacht. Außerdem war er ein Visionär.

Vor Micky Maus hatte er schon eine Figur - Oswald the Lucky Rabbit. Damals war es üblich, dass die Rechte an den Figuren beim Verleiher lagen und der Verleiher nahm Walt diese Figur weg und ließ sie woanders zeichnen, wo sie billiger zu machen war, außerdem warb er Walt fast alle seine Zeichner ab. Und Walt musste ohne Zeichner und ohne seine Figur wieder neu anfangen.

Schon zuvor hatte er eine Firma gehabt in der er Werbefiilmchen gezeichnet hat. Auch die war plaite gegangen.

Aber er hat sich nicht davor unterkriegen lassen! Als er Schneewittchen machte - den ersten erfolgreichen Zeichentrickfilm in Spielfilmlänge - da wurde er verspottet. Die Farben würden ja den Augen schaden. Niemand würde sich über 1 Stunde lang einen Trickfilm ansehen. Das Projekt wurde "Walt's Folly" gennant - Walts Spinnerei. Aber er hat sich davon nicht abbringen lassen, hat einen Kredit auf sein Haus aufgenommen und hat seinen Film verwirklicht. Und es wurde einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten!

Er war immer innovativ. Er hat die ersten Zeichentrickfilme in Technicolor gedreht. Die ersten Micky Maus Filme waren die ersten Trickfilme mit synchronisiertem Ton. Fantasia war der erste Film, der in Stereo gedreht wurde. Walt Disneys Techniker mussten deswegen überall in die Kinos fahren und die für Stereo ausrüsten - daher lief der Film auch anfangs in nicht allzu vielen Kinos an. Er bzw. seine Techniker hat außerdem die Multiplanekamera erfunden, womit die Hintergründe bei einem Zeichentrickfilm auf verschiedenen Ebenen gefilmt werden und das dann einen 3D Effekt gibt (alte Zeichetrickfilme waren ziemlich eindimensional - da wurde auch im Hintergrund nichts größer oder kleiner wenn die Kamera ins Bild hinein fuhr, bzw. das gab es da nicht). Walt Disney hat die Storyboards erfunden. Da wird die Handlung des Films vorher auf Bildern gezeichnet, die an ne Wand gepinnt werden und verschoben und umsortiert werden können bis die Geschichte stimmig ist. Zeichentrickfilm war teuer und man konnte sich nicht leisten viel abzudrehen was dann wieder weggeworfen werden musste. Heutzutage wird das bei jedem Film gemacht, nicht nur Zeichentrickfilm. Walt Disney hat Vergnügungsparks revolutioniert. Hat sie in "andere Welten" verwandelt. Jahrmärkte gab es früher schon, aber als er mal mit seinen Töchtern in so nem Park war fand er es langweilig - die Kinder fuhren Karussel und er saß nur rum und wartete. Da dachte er sich: Das muss doch auch zu machen sein, dass da die ganze Familie Spaß hat. Daraus wurde dann Disneyland. Er nutzte auch ziemlich früh das Fernsehen. Andere Filmfirmen wollten damit nichts zu tun haben, weil sie Angst hatten das Fernsehen nimmt ihnen die Kinogänger weg. Walt Disney sah darin eine Möglichkeit viele Menschen zu erreichen und Werbung für seine Filme und Parks zu machen. Disneyland wäre ohne das Fernsehen wahrscheinlich nicht so berühmt geworden. Walt hatte da verschiedene Sendungen, wo er immer wieder Filme zeigte wie die Arbeiten an Disneyland gehen, wie es aussehen soll, hatte Filme und Serien die zu den Themen des Parks passten und als der Park dann geöffnet wurde konnten es die Leute kaum erwarten da rein zu gehen.

Und: Walt Disney hat das California Institue of Arts gegründet, oder war zumindest wesentlich an dessen Gründung beteiligt. Er fand, dass man in normalen Kunstschulen nicht das beigebracht bekommt was man für eine lebensechte Animation braucht. Zuerst ließ er seine Zeichner Anatomie studieren, für Bambi baute er einen kleinen Zoo auf dem Studio auf, wo die Zeichner die Tiere beobachten und zeichnen konnten. Hier kannst du Bilder davon sehen:

http://www.michaelspornanimation.com/splog/?p=1463&_sm_au_=iVV776qsTqn3QT2H

Und: er revolutionierte das Marketing. Er betrieb sehr erfolgreich synergistisches Marketing, indem er das Buch zum Film, die Platte zum Film, das Spielzeug zum Film herstellte oder lizensierte, und das brachte nicht nur Geld sondern vermarktete auch den Film.

Er war auch schon immer ein Umweltschützer. Er liebte die Natur und hat ganz früh schon Naturdokumentationen gemacht, um den Menschen die Schönheit der Natur nahe zu bringen.

Er hat sich auch Gedanken gemacht wie man das Leben der Menschen verbessern konnte und hat vor seinem Tod angefangen eine Stadt zu planen, die dann leider nicht mehr gebaut wurde. In der gabe es - anders als im übrigen Amerika - öffentliche Verkehrsmittel, die die Menschen umweltfreundlich zur Arbeit und wieder zurück bringen sollten.

Woher ich das weiß:Hobby

hasee61 
Fragesteller
 08.10.2019, 06:13

Danke hat mir sehr geholfen !!

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